vdw Mörtelsysteme: Planung und Berechnung des Verbrauchs
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Bewegungsfugen müssen in der Pflasterfläche angelegt werden, um Spannungen aufzunehmen, die durch Temperaturschwankungen, Setzungen oder Verkehrsbelastungen entstehen. Sie verhindern unkontrollierte Rissbildung und sichern die Beständigkeit der Pflasterfläche.
Für die korrekte Ausführung empfehlen wir, die einschlägigen technischen Regelwerke (ZTV Pflaster-StB, DIN 18318, Merkblätter der FGSV) zu beachten. Bei Unsicherheiten kontaktieren Sie unsere technische Beratung. Wir unterstützen Sie gerne bei der Planung.
Grundsätzliches zu Probefläche, Untergrund und Bewegungsfugen
Eine Probefläche ist besonders bei empfindlichen, saugfähigen, beschichteten oder optisch anspruchsvollen Natur- und Betonsteinen sinnvoll. Sie zeigt, ob Farbtonvertiefungen, Bindemittelfilme oder andere optische Veränderungen auftreten.
Ja. Je nach Belagsart und Saugfähigkeit können Kunstharz-Fugenmörtel vorübergehende Farbtonvertiefungen oder einen Bindemittelfilm verursachen. Bei kritischen Belägen sollten die produktspezifischen Hinweise beachtet und eine Probefläche angelegt werden.
Das hängt vom Produkt ab. Bei vielen kunstharzgebundenen und einkomponentigen vdw Fugenmörteln ist ein sattes Vornässen Teil der Verarbeitung; bei anderen Produkten gelten abweichende Vorgaben. Maßgeblich ist immer die jeweilige Produktinformation.
Der Untergrund sowie Unter- und Oberbau müssen standfest, tragfähig und entsprechend der späteren Verkehrsbelastung dimensioniert sein. Ein Fugenmörtel kann Setzungen oder Bewegungen aus einem ungeeigneten Untergrund nicht dauerhaft ausgleichen.
Bewegungsfugen werden benötigt, wenn Bewegungen des Belags oder angrenzender Bauteile aufgenommen werden müssen. Vorhandene Fugen aus dem Untergrund sowie Anschlüsse an Bauwerke sind entsprechend der Planung zu übernehmen und elastisch auszubilden.
Unsere Experten beraten Sie kostenlos und unverbindlich zu allen Fragen rund um Fugenmörtel und Pflastersysteme.